“Wenn ich Zeit habe für die wirklich wichtigen Dinge,
die niemand braucht.”

“Prinzip Menschwerdung” 2005 I Foto: Julian Krieg

Foto: Julian Krieg

Im Flachen Fischen
Ein Experiment
2005

  • Labor: Raumrückwand durch schwarz-weisse Quadrate gerastert, 1 Tisch, 2 Stühle, 1 Tischlampe, gedämpftes rötliches Deckenlicht, 1 Staffelei, 4 präparierte Leinwände, 1 Pinsel, Farbe, Vorhang

  • Personen: Medium, Versuchsperson, Malerin

  • Vorgang: Das Medium und die Versuchsperson sitzen sich auf Stühlen am Tisch vor der gerasterten Wand gegenüber. Das Medium beginnt der Versuchsperson aus der Hand zu lesen. Ich stehe Ihnen, mit dem Pinsel in der Hand, an der Staffelei gegenüber und beobachte die Atmosphäre. Sobald sich das Übersinnliche gegen das Raster der Wand abzeichnet, halte ich es mit dem Pinsel und der Farbe auf der Leinwand fest.

Foto: Julian Krieg

Im Flachen Fischen_1 I Acryl und Öl auf Leinwand I 70x53 cm

Im Flachen Fischen_2 I Acryl und Öl auf Leinwand I 70x53 cm

Flachland
Der große Morgen
2007

Eines Tages erwachte er aus tiefem Schlaf. Er streckte alle Viere von sich, betrachtete seine Glieder und stellte fest: er war immer noch ein Mensch.

Ein angeschnittener Apfel im Vordergrund  dahinter ein aufblasbarer Brunnen und zwei Bilder im HInetrgund auf der ein Mann auf dem Rücken liegend und der Torso einer Frau von Hinten zu sehen ist

Foto: Julian Krieg

Bilder: Öl auf Leinwand, verschiedene Formate I Brunnen: aufblasbares Objekt 150x230 I Äpfel: Styroporkern, Gips, farbig besprüht mit Schaumstoffstiel an rotierendem Motor und Sound

Foto: Daniel Bartmann

Foto: Daniel Bartmann

Foto: Daniel Bartmann

Foto: Daniel Bartmann

Was Sie körperlich nennen, ist in Wirklichkeit flächenhaft; was Sie Raum nennen, ist in Wirklichkeit nichts weiter als eine große Ebene. Ich bin im Raum und sehe auf die Innenseite aller Dinge hinab, von denen Sie nur die Aussenseite sehen können. Sie selbst können diese Ebene verlassen, wenn Sie nur die nötige Willenskraft aufbringen würden.

Edwin A. Abbott

Ausstellunsansicht_Flachland_Der große Morgen_2007

Der große Morgen I Öl auf Leinwand I 130x160

Flachland_Frau I Öl auf Leinwand I 55x45

Flachland_Baum I Öl auf Leinwand I 150x130

Flachland_Busch I Öl auf Leinwand I 150x130

Flachland_Palme I Öl auf Leinwand I 130x160

Flachland_Pool I Öl auf Leinwand I 230x180

Flachland/Der große Morgen_Projektmappe

Kirschen essen
”Herz und Mund und Tat und Leben”
2007/2008

Ein Film über die Kräfte des Universums: Gewalt, Schuld, Leid und Liebe

Video: 3 min Filmloop

Regie: Jessica Frische I Kamera: Thorsten Tenberken I Musik: J.S. Bach, The Bach Ensemble, Joshua Rifkin, “Jesus bleibet meine Freude” Choral aus der Kantate Nr. 147

Filmstills: Herz und Mund und Tat und Leben

Paradiesgarten
2014

Bilder: Öl auf Leinwand

Weisse Taube I Öl auf Leinwand I 80x100 cm

Schwarze Taube I Öl auf Leinwand I 80x100 cm

Wicke I Öl auf Leinwand I 60x70 cm

Gärtnerschreck I Öl auf Leinwand I 60x70 cm

Apfel I Öl auf Leinwand I 60x60 cm

Kirschen I Öl auf Leinwand I 60x70 cm

Dicke Taube I Öl auf Leinwand I 100x80 cm

Nestling I Öl auf Leinwand I 60x70 cm

Taubenauge I Öl auf Leinwand I 60x70 cm

„Unsre Seele ist entronnen 
wie ein Vogel dem Netze des Vogelfängers;
das Netz ist zerrissen, und wir sind frei!“

(Psalm 124, 7)

Warum ich künstlerisch arbeite

Die künstlerische Arbeit hat für mich eine Bedeutung als Werkzeug der Erkenntnis. Dabei ist mir jedes Medium nützlich und vorstellbar. Der Weg des Schaffensprozesses ist das eigentlich Interessante - das was mich fordert und befriedigt. Es ist ein Weg, den ich als Möglichkeit sehe, eine neue Sprache zu finden - eine Sprache die persönlich und gleichzeitig universell ist. Es ist der Versuch, etwas in eine Form, zum Ausdruck zu bringen, für das es bis dahin keine Zeichen gab. Es geht um einen kommunikativen Akt mit der Welt. Es geht für mich darum, Fragen zur menschlichen Existenz zu stellen und nach Antworten zu suchen. Es ist ein Forschen nach einer tieferen Wahrheit, nach Schönheit und der Frage nach einer verborgenen Harmonie hinter den Dingen. Es geht um die Frage des Glaubens: an die menschliche Existenz, an die schöpferische transformierende Kraft - die Liebe.

Jessica 2007